Über mich
Wie der Schmerz
mein Lehrer wurde.
Mein Weg begann nicht mit Yoga. Er begann mit Schmerzen — und führte mich über zwanzig Jahre zu dem, was ich heute tue.
Der Anfang
Seit meinem zwölften Lebensjahr begleiteten mich Beschwerden in den Knien, den Gelenken und im Rücken. Viele Jahre lang suchte ich auf dem klassischen schulmedizinischen Weg nach Antworten. Mit 25 Jahren besuchte ich während einer Reise nach Costa Rica meine erste Yogastunde — und erlebte zum ersten Mal seit langer Zeit einen Zustand vollkommener Schmerzfreiheit. Dieses Erlebnis hat etwas in mir verändert.
Zurück in Deutschland meldete ich mich noch am selben Tag in einem Yogastudio an. Aus Neugier wurde eine Leidenschaft und aus der Leidenschaft ein Lebensweg. Von Jahr zu Jahr veränderte sich nicht nur mein Körper, sondern auch mein Verständnis davon, was Gesundheit eigentlich bedeutet.
Heute glaube ich, dass Schmerzen nicht immer nur etwas sind, das beseitigt werden muss. Manchmal wollen sie uns auch etwas mitteilen. Sie können uns einladen, genauer hinzuschauen, langsamer zu werden und wieder eine Verbindung zu uns selbst aufzubauen.
„Je mehr ich lerne, desto bewusster wird mir, wie viel es noch zu entdecken gibt."
Michi Willkommen
Lernen & Verstehen
Lernen, verstehen
und immer wieder staunen.
Der Wunsch, den menschlichen Körper besser zu verstehen, hat mich auf viele unterschiedliche Wege geführt. Ich habe Fitnessökonomie studiert, meine Yogalehrerausbildung absolviert und mich in verschiedenen Bereichen der Körperarbeit weitergebildet — unter anderem in Massage- und Breathwork-Techniken sowie unterschiedlichen Entspannungs- und Behandlungsmethoden.
Auf meinem Weg durfte ich von Physiotherapeuten, Osteopathen, Chiropraktikern und vielen inspirierenden Menschen lernen. Jedes Gespräch, jede Begegnung und jede Erfahrung hat ein weiteres Puzzleteil hinzugefügt.
Dabei habe ich eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Je mehr ich lerne, desto bewusster wird mir, wie viel es noch zu entdecken gibt. Diese Haltung begleitet mich bis heute — mit Neugier, Offenheit und Demut gegenüber dem, was der menschliche Körper leisten kann.
Meine Arbeit
Was meine Arbeit
heute ausmacht.
Ich verstehe mich nicht als jemand, der Menschen heilt. Heilung ist etwas sehr Individuelles. Was ich tun kann, ist Impulse geben, Räume für Entspannung schaffen und Menschen dabei begleiten, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen.
Ich bin davon überzeugt, dass unser Körper ständig mit uns spricht. Schmerzen, Verspannungen oder Erschöpfung sind oft keine Gegner, die bekämpft werden müssen, sondern Hinweise, die verstanden werden wollen.
In meiner Arbeit verbinde ich Wissen und Erfahrung mit Präsenz und Achtsamkeit. Yoga, Körperarbeit, Atemtechniken, Klang und Entspannung sind für mich keine voneinander getrennten Angebote — sie sind unterschiedliche Zugänge zu derselben Frage:
Wie können wir uns wieder mehr mit uns selbst verbinden?
Dabei geht es nicht um Selbstoptimierung oder darum, perfekt zu funktionieren. Es geht darum, den eigenen Körper besser zu verstehen, das Nervensystem zu regulieren, mehr Resilienz zu entwickeln und Schritt für Schritt wieder mehr Wohlbefinden im eigenen Leben zu erfahren.
Warum Menschen kommen
Jeder Mensch bringt
seine eigene Geschichte mit.
Die Menschen, die zu mir kommen, sind sehr unterschiedlich. Manche suchen Entspannung, andere möchten ihre Schmerzen besser verstehen oder wünschen sich mehr Beweglichkeit und Energie. Viele sehnen sich einfach danach, wieder bei sich selbst anzukommen.
Ich freue mich über jeden Menschen, der den Mut hat, sich Unterstützung zu holen. Für mich ist das kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.
Vielleicht ist es am Ende gar nicht die wichtigste Frage, wie Beschwerden verschwinden. Vielleicht ist die spannendere Frage, was sich verändert, wenn wir beginnen, unserem Körper wieder zuzuhören.
Genau dort beginnt für mich die eigentliche Arbeit.
Wenn du magst —
lerne die Angebote kennen.
Yoga, Klang, Retreats, individuelle Begleitung — unterschiedliche Wege zu demselben Ziel. Schau dich gern um.